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PAK

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Förderung:

BMBF - PTKA

Links:
Starttermin:

10/1997

Endtermin:

09/2000

Produkte Automatisch Klassifizieren

PAK

ABSTRACT

Das Ziel des Verbundvorhabens war die Konzeption und Realisierung eines Programmsystems, das die automatische Klassifikation von Produkten ermöglicht und damit bisherige manuelle Klassifikationstätigkeiten ersetzt. Das Klassifikationssystem sollte in der Lage sein, aus gespeicherten Konstruktionsdaten automatisch Bauteilklassifizierungen oder Sachmerkmale zu erzeugen.

 

PROBLEMSTELLUNG

Angesichts des zunehmenden Informationsbedarfs innerhalb der Produktentwicklung und -fertigung und als dessen Folge ein enormer Anstieg des Informationsvolumens kommt dem gezielten Zugriff auf bereits gespeicherte Daten eine strategische Bedeutung zu. Die Klassifikation von Bauteilen ist in diesem Zusammenhang ein geeignetes Mittel, über die Informationsverdichtung und damit Bereitstellung höherwertiger Informationen auf bereits vorhandene Daten zurückzugreifen.

 

KONZEPT

Kernkomponente des Systems war ein Klassifikationsmodul, welches flexibel zur Erzeugung von
Klassifikationsmerkmalen bzw. Sachmerkmalen genutzt werden kann.

 

 

ARCHITEKTUR

Das Klassifikationssystem sollte in der Lage sein, aus gespeicherten Konstruktionsdaten, die z.B. gemäß einem integrierten Produktmodellschema abgelegt waren, automatisch Bauteilklassifizierungen oder Verschlüsselungen entsprechend flexibel vorgebbarer Merkmale, Merkmalkombinationen oder Klassifikationsschemata zu erzeugen. Vorgegebene Klassifikationsschemata konnten dabei hierarchisch oder nichthierarchisch aufgebaut sein und z.B. Inhalte von Produktnormen, firmenspezifische Wiederholteilkataloge oder existierende, vordefinierte Einzelteil- und Baugruppenklassifizierungen repräsentieren.

Das System zur automatischen Klassifikation sollte sich auf die Informationsinhalte eines integrierten Produktmodells abstützen, welches Informationen aller Produktlebensphasen beinhaltete und die gemeinsame Datenbasis aller am Produktentwicklungsprozess eingesetzten CAx-Werkzeuge bereitstellte.

Diese offene Architektur gewährleistete, dass auch Produktdaten von am Markt verfügbaren CAD-Systemen und Ergebnisse von Rekonstruktionsverfahren, wie z.B. Ergebnisse der Interpretation technischer Zeichnungen, über neutrale Produktdaten-Schnittstellen verarbeitet werden konnten.