Gestaltungsrichtlinien für die subjektorientierte Modellierung mit SysML

  • Forschungsthema:SysML, Subjektorientierung
  • Typ:Bachelor-/Masterarbeit
  • Datum:ab sofort
  • Betreuer:

    Bönsch, Jakob

  • Ausgangssituation:

    Model Based Systems Engineering (MBSE) ist ein weit verbreiteter Ansatz um komplexe Systeme zu beschreiben und zu gestalten. Besonderer Fokus wird dabei auf die Gestaltung effektiver Kommunikation von interdisziplinären Teams gelegt. Die Systems Modeling Language (SysML) hat sich in diesem Bereich als ein Standard zur Beschreibung komplexer technischer Systeme etabliert. Die Weiterentwicklung von UML zu SysML ermöglicht es, Systeme und Konzepte darzustellen, die über Software und Objektorientierung hinausgehen. Ein solches Konzept, das die objektorientierten Denkweisen erweitert, ist das Paradigma der Subjektorientierung (SO), das bei der Beschreibung komplexer Prozesssysteme Anwendung findet. SO liefert im Kern die konzeptionellen Grundlagen für eine saubere Trennung von Abstraktionsebenen und orientiert sich dabei am typischen Aufbau natürlicher Sprachen. Durch die Anwendung von SO kann die Kommunikation über komplexe Zusammenhänge und Prozesse unterstützt werden.

    Zielsetzung/Fragestellung:

    Es stellt sich die Frage, wie das Paradigma der SO auf SysML übertragbar ist. Das Ziel ist es Gestaltungsrichtlinien aufzustellen, die bei der Modellierung beachtet werden sollten, um die universelle Verständlichkeit von SysML-Diagrammen sicherzustellen und dadurch die Arbeit von interdisziplinären Teams und insbesondere auch ihre Kommunikation zu unterstützen. Im Rahmen dieser Arbeit liegt dabei der Fokus auf den ersten beiden Säulen von SysML, der Modellierung von Struktur und Verhalten von Systemen.