Home | english  | Impressum | Datenschutz | KIT

3D Workbench

3D Workbench
Förderung:

BMBF - DLR

Starttermin:

09/2002

Endtermin:

03/2005

3D Workbench - Komponentenbasierte Entwicklungsplattform (CAD / CAM / CAE middleware) für industrielle Anwendungen

3D Workbench

ZIELSETZUNG

Ziel des Projektes 3D Workbench war der Aufbau einer komponentenbasierten Entwicklungsplattform (CAD / CAM / CAE middleware) für industrielle CAD / CAM / CAE Anwendungen, basierend auf Standards, die als Open Source verfügbar sind. Dazu wurde eine immersive 3D Visualisierungskomponente (VR.View) als Opensource konzipert und realisiert.
Über eine reine Visualisierung von 3D Bauteilgeometrie hinaus, ermöglichte diese Komponente die Visualisierung von Metainformationen, die mit bestehender Bauteilgeometrie verknüpft sind. Besondere Beachtung fanden hierbei Informationsmengen aus frühen Konstruktionsphasen sowie Features. Im Zusammenhang mit der Erforschung neuer Interaktions- / Präsentationstechniken machte dies komplexe Informationsmengen beherrschbar.

 

LÖSUNGSANSATZ

Die Kommunikation mit den Visualization Services erfolgt über den CORBA IIOP. Aus Sicht des Grafik-Subsystems OpenSG ist der Visualization Services Server jedoch der Client innerhalb des Grafik Clusters, der seine Dienste von den Server-Applikationen (OpenSG Server) anfordert. Die Kommunikation dieser beiden Komponenten (OpenSG Server und Client) geschieht via Multicasting. Die Schnittstelle überträgt die Multicastingpakete über das Kommunikationsmedium, ohne sich die Ziel-Adresse anzusehen. Die OpenSG Server rendern ihrerseits den Szene-Graphen je nach Kameraposition im Universum und liefern direkt das VGA-Signal für die Projektoren.

Im Fall einer Stereo-Projektion kann ein einzelner OpenSG Server so konfiguriert sein, dass er ein Signal für die Stereo-Projektion erzeugt und zwischen Projektor und VGA-Ausgang der Grafikkarte noch eine Splitter-Box geschaltet ist (Aktiv-Stereo). Eine andere Möglichkeit besteht darin, je zwei Projektoren für eine Projektionswand zusammen zu fassen, die dann auf eine Leinwand projizieren (Passiv-Stereo). Die Splitterbox hat hierbei die Aufgabe anhand des Synchronisierungssignals die beiden Teilbilder zu trennen, und an den jeweiligen Projektor zu schicken. Die Shutter-Brille wird dabei in der gleichen Frequenz getaktet.