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Service Innovation Camp

Service Innovation Camp
Tagung:

Service Innovation Camp

Ort:

76131 Karlsruhe, Zirkel 2, Geb. 20.20, Raum 062 (Lifecycle Engineering Solution Center am KIT)

Datum:

11. und 12. Oktober 2016

Zeit:

13:00 Uhr am 11.10. bis 13:00 Uhr am 12.10. 

Service Innovation Camp

Anlässlich der Eröffnung des Service Experience Lab am KIT im Rahmen des Forschungsprojektes dimenSion lädt das Institut IMI Experten und Interessenten aus Forschung und Industrie zu einem Service Innovation Camp ein.
Liebe Projektpartner, Forschungskollegen und Interessenten zum Thema „Dienstleistungsinnovation“ im Zeitalter der Industrie 4.0.
Während des „Service Innovation Camps“ am 11. und 12. Oktober 2016 am Karlsruhe Institut für Technologie wollen wir uns mit Forschern und Industriepartner rund um das Thema „Dienstleistungen“ austauschen.

Die Vorträge und Workshops des Events drehen sich um die Themen Service Engineering, Service Prototyping und Service Design. Ein Spezieller Fokus ist die Visualisierung und das Erleben von Dienstleistungen mithilfe von Virtual und Augmented Reality, sowie neue innovative Dienstleistungskonzepte basiert auf diese Technologien.

Das Event richtet sich an Wissenschaftler, die aktuell an Projekte im Bereich der „Service Innovation“ arbeiten, sowie an Firmen, die sich über die aktuelle Stand der Forschung informieren wollen. Die Keynote wird von Prof. Christian van Husen von der Hochschule Furtwangen gehalten. Neben den Vorträgen und Workshops  wird es zwischendurch und bei der Abendveranstaltung am 11. Oktober Möglichkeiten für Austausch und Networking in angenehmer Atmosphäre geben. Im Rahmen des Events wird außerdem  am Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) des KIT das „Service Experience Lab“ eröffnet.

Zur Anmeldung

Veranstaltungsort: 

Die Adresse der Veranstaltung: Zirkel 2, Geb. 20.20 (SCC), Raum 062 im EG, 76131 Karlsruhe 

Parkmöglichkeiten: 

Parkhaus Waldhornstrasse und für weitere Möglichkeiten klicken Sie hier.

 

Agenda für 11. und 12. Oktober (hier herunterladen)
 

Begrüßung: Prof. Dr. Dr. -Ing. Jivka Ovtcharova, Karlsruhe Institut für Technologie, Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) und Gründering von Lifecycle Engineering Solution Center (LESC)

 

Keynote: 

Prof. Dr.-Ing. Christian van Husen, Service Management & Innovation, Hochschule Furtwangen - "Service Innovation – Service Prototypen als Instrument für Entscheidung und Kommunikation" 

Prototyping ist in der Sachgut- und Softwareentwicklung ein selbstverständliches Instrument. Es wird genutzt, um Alternativen zu bewerten, Feedback zu gewinnen und Entwicklungsentscheidungen zu treffen. Für Dienstleistungen war dies bisher schwierig umzusetzen. Der Vortrag beleuchtet den aktuellen Stand in Wissenschaft und Unternehmen und zeigt Chancen für die Zukunft auf. Es werden mögliche Anwendungsgebiete und der Nutzen von Prototyping betrachtet. Ein wichtiger Aspekt ist zudem die sinnvolle Einbindung von Prototyping in den Entwicklungsprozess von Dienstleistungen. Hiervon hängen wesentlich der praktische Nutzen und die erzielbaren Vorteile ab. 

 

Referenten: 

- Dipl.-Wi.-Ing. Matthes Elstermann, Karlsruhe Insitut für Technologie - "Subjektorientierte
  Prozessmodellierung als Werkzeug des Service Designs" (Vortrag, Deutsch)

Die Beschreibung von Prozessen und Abläufen ist ein integraler Bestandteil der Entwicklung von Dienstleistungen. Die meisten Methoden bzw. Sprachen zu diesem Zweck basieren auf dem klassischen, linearen  und durchaus bewährten „input-output“ Konzept von Tätigkeiten. Dieses  hat jedoch Grenzen. In diesem Vortrag werden diese Schwachpunkte diskutiert und gezeigt wo und wie das relativ neue Modellierungsparadigma der Subjektorientierung sich davon unterscheidet und dadurch geeignet ist um in der Entwicklung von Dienstleistungen zu schnelleren und besseren Ergebnissen zu kommen, ohne dabei auf allgemeinen Formalismus und automatische Ausführbarkeit zu verzichten. 

- Florian Strecker, Fa. actnconnect - "Vom Workflow zur Business Performance – Mit Business- und  
  Service-Actors einfach Softwareanwendungen erstellen und sofort in der actorsphere ausführen"
  (Demonstration, Deutsch)
 

Mit Hilfe von Business- und Service-Aktoren können Aufgabenbündel sehr einfach im Sinne der subjektorientierten Methodik beschrieben werden. Die einzelnen Aufgabenbündel sind im Sinne von Microservices unabhängig und sofort ausführbar. Die actorsphere ist in der Lage, passende Aktoren aufgrund ihrer Kommunikationsinterfaces zusammenzuschalten und auf diese Weise komplexe Softwareanwendungen herzustellen. Gleichzeitig erreichen die Aktoren eine hohe Wiederverwendbarkeit. Die Funktion des Systems wird gezeigt und demonstriert, nachdem zu Beginn kurz die theoretischen Grundlagen angerissen werden.

- M.Sc. B.Eng. Abdul Rahman Abdel Razek, Hochschule Furtwangen - "Service Prototyping Tool Box"
  (Vortrag, Englisch)

Service prototyping is one of the most innovative and realistic service design tools. Project dimenSion aims to develop a service design approach to design and experience services as realistic as possible. Depending on the state of development and the level of complexity of a service, different prototyping techniques will be used. Moreover, to renovate and expand the proposed techniques, methodologies and tools to visualize and interact with the prototypes. The project outcomes will be shown in service prototyping different approaches and methods that will be tested and assessed in six diverse development use cases ranging from an organized information management system to a certified training process.

- Christian Sauer, iTiZZiMO AG, "Serviceprozesse nachhaltig digitalisieren mit dem Simplifier" (Vortrag,
  Deutsch
)

Obwohl sich Serviceprozesse in vielen Unternehmen ähneln, unterscheidet sich der operative Bereich oft stark voneinander. Unterschiedliche Workflows, IT-Strukturen, Vorgaben an Hardware, etc. er-schweren die Digitalisierung von Serviceprozessen mit Software „von der Stange“. Um trotzdem von digitalen Lösungen zu profitieren, ohne sich in langen Implementierungen und intensiven Investitionen zu verstricken, hat iTiZZiMO den Simplifier entwickelt – die Plattform zur Konfiguration integrierter Business-Apps. (Service)prozesse lassen sich so einfach digital umsetzen, durch vorkonfigurierte Elemente bis zu 10 Mal schneller als mit herkömmlicher Programmierung. ​

- Gwendolyn Mayer, Fa. dictaJet– „Das Projekt ProDok: Braucht Industrie 4.0 eine Dokumentation 4.0? Ein Anwendungsbeispiel aus der Robotik.“ (Vortrag, Deutsch)

Im Verbundprojekt ProDok 4.0 – Prozessorientierte Dokumentation für Industrie 4.0 wird eine digitale Lösung für die mobile Dokumentation von Maschinen in komplexen Industrieprozessen erarbeitet. Im Fokus des Anwendungsbeispiels stehen die Dienstleistungsgruppen, die einen Roboter in einen Maschinenpark integrieren und ihn für seine kommenden Aufgaben programmieren. Dabei werden Fehler gemacht, deren Behebung nur selten dokumentiert wird. Hier wird ProDok 4.0 Abhilfe schaffen: Allen Dienstleistungs- bzw. Nutzergruppen wird ein cloudbasiertes Dokumentationssystem zur Verfügung stehen, das über beliebige Endgeräte erreichbar ist. Im Verbund arbeiten die dictaJet Ingenieurgesellschaft mbH aus Wiesbaden gemeinsam mit der KUKA Roboter GmbH, der ISRA SURFACE VISION GmbH und der Hochschule Darmstadt zusammen.

- Dipl. -Ing. Paul G. Huppertz, servicEvolution - "Service-Katalog – Service-Typen & Service-
  Erbringungsangebote" (Workshop, Deutsch)

Ein attraktiver und aussagekräftiger Service-Katalog muss konkrete und verbindliche Service-Erbringungsangebote enthalten, die direkt verwendet werden können für die Beauftragung von Service-Erbringung. In diesem Workshop wird ein solcher Katalog mit adressaten- und anforderungsgerechten Angeboten erarbeitet. Die Agenda beinhaltet: Service-Spezifikation – Anforderungen, Herleitung & Gestaltung; Service-Attribute – Herleitung, Bedeutung & Zusammenhänge; Service Levels – Service-Spezifikation, Varianten & Ausprägungen; Service-Attributwerte – Anforderungen, Spezifizierung & Abstimmung; Service-Erbringungspreise – Grundstruktur, Basismodelle & Beispiele; Service-Spezifikation – Freigabe, Katalogisierung & Verwendung; Service-Katalog – Grundstruktur, Inhalte & Anforderungen; Service-Katalogeintrag – S.-Spezifikation, S. Levels & S.-Erbringungsangebote

- M.Sc. Lisa Berkemeier und M.Sc. Benedikt Zobel, Universität Osnabrück – „Alle Informationen im Blick – 
  Einsatzszenarien für Smart Glasses in der Logistik“ (Vortrag, Deutsch)

Im Rahmen des Forschungsprojekts GLASSHOUSE wird derzeit von der Universität Osnabrück der Einsatz von Smart Glasses im Logistiksektor untersucht. Gemeinsam mit den Projektpartnern Hell-mann Worldwide Logistics GmbH & Co.KG, Meyer & Meyer Holding GmbH & Co.KG, pco Personal Computer Organisation GmbH & Co.KG und der Hochschule Osnabrück wurden bereits potenzielle Einsatzszenarien erhoben, die weiterführend durch eine Nutzwertanalyse bewertet und evaluiert wur-den. Neben einer kurzen Einleitung in den Projektgedanken und die Zielsetzung des Projekts GLASSHOUSE werden in diesem Vortrag Erkenntnisse aus der Erhebung und der Bewertung von Einsatz-szenarien präsentiert. Darüber hinaus wird eine Auswahl von diesen Anwendungsfällen vorgestellt, einsortiert in die Dimensionen kurzfristige Einsatzszenarien, weiterführende Möglichkeiten sowie innovative Visionen.

 

Fokusgruppentreffen "Methoden zur Entwicklung von digitalen Serviceprodukten" - aktiven Austausch in der Fokusgruppen der Projekte gefördert im BMBF-Förderschwerpunkt “Dienstleistungsinnovationen durch Digitalisierung” ist geplant. Anbei eine Liste mit den geförderten Forschungsprojekten, die vertreten werden: ARinFLEX, BigDieMo, DETHIS, dimenSion, ExTEND, Glasshouse, ProDok4.0. 

 
Abendveranstaltung: 
  • Eröffnung des "Service Experience Lab" im Lifecycle Engineering Solution Center (LESC)
  • Abendessen 
  • Demonstrationen im Lifecycle Engineering Solution Center (LESC)
  • Networking in angenehmer Atmosphäre
 
Mehr Information über das Projekt dimenSion unter www.dimension-projekt.de
 
 

Call for Contributions: 
 
Sie können gerne Vorschläge für Vorträge, Workshops, Demonstratoren, Kontakttische bis zum 10. September 2016 (verlängert) einreichen.
 
Themenfelder: 
  • Service Engineering
  • Engineering und Design von Produkt-Service-Systemen
  • Service Design
  • Service Prototyping 
  • Servicemodellierung
  • Service Visualization and Service Experience 
  • Service Lifecycle
  • Geschäftsmodelle im Service
  • Neue innovative Diensleistungskonzepte und Methoden 

 

Typ Dauer  Beschreibung
Vortrag 20 Minuten Bericht über aktuelle Forschungsprojekte oder -ergebnisse, neue Methoden
Demonstration 30 Minuten live Demonstration von neue Methoden, Software, Hardware
Workshop 45 bis 90 Minuten Hands-On Methoden, Software oder ähnliches (Poolraum bis 15 Personen)
Kontakttisch 1. und/oder 2.Tag Kleine Ausstellung für Firmen und Forschungseinrichtungen; Demonstratoren

Ihre Vorschläge können Sie per E-Mail an Frau Polina Häfner polina.haefner (at) kit.edu zuschicken.  

Formular zur Anmeldung eines Beitrages können Sie unter folgenden Link herunterladen. DOWNLOAD